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"Barrierefrei Studieren" in StEOP-/O-LVen

https://studieren.univie.ac.at/barrierefrei-studieren/


Fellows der Doctoral Academy präsentieren exzellente juristische Dissertationen

Die zweite Jahreskonferenz der Vienna Doctoral Academy „Communicating the Law“ fand dieses Jahr corona-bedingt als YouTube Livestream statt. In je 15-minütigen Vorträgen stellten sechs Fellows ihre kürzlich erfolgreich abgeschlossenen Dissertationen vor. Die beiden Professoren Franz-Stefan Meissel, Sprecher der VDA, und Michaela Windisch-Graetz moderierten die Konferenz und stellten die Fellows vor.

Das Video gibt es zum Nachsehen und Liken auf YouTube: https://youtu.be/lCokEUEp8YU

Thomas Dullinger befasste sich mit der arbeitsrechtlichen Relevanz religiöser Bedürfnisse und den Spannungen zwischen Gleichbehandlungsrecht, Persönlichkeitsrechten und der Fürsorgepflicht der Arbeitgeber*innen.

Lena Kolbitsch sprach zum Thema der Haftung im Gefälligkeitsverhältnis und den wechselseitigen Pflichten zwischen den Beteiligten. Ihre Dissertation ist inzwischen im Manz-Verlag erschienen (https://bit.ly/2VzpSXl).

Maria Lee behandelte die Ungleichbehandlung beim Zugang zu Gütern und Dienstleistungen insbesondere geschlechtergetrennte Räume im Spannungsfeld von Gleichheit, Differenz und Anerkennung. Wen das Thema näher interessiert, kann es in ihrer kürzlich erschienen Dissertation nachlesen (https://bit.ly/3eAf6Y2).

Aus dem zivilrechtlichen Bereich befasste sich Stefan Potschka mit der Leistungsbestimmung durch Dritte oder durch eine Vertragspartei; auch seine Arbeit ist kürzlich in der Juristischen Schriftenreihe im Verlag Österreich erschienen (https://bit.ly/3fZaYB8).

Maria Sagmeister sprach über Gleichheit, Autonomie & Elternschutzrechte und befasste sich mit der Frage, wie das Recht zu einer gerechteren Verteilung unbezahlter Sorgearbeit beitragen kann.

Den Abschluss bildete David Tritremmel mit seinem Vortrag zu Modellen der Haftung für das Verhalten anderer Personen bei der locatio conductio im römischen Recht.


Ars Boni 28 - Spezialausgabe: Juristenausbildung in der DDR

https://www.youtube.com/watch?v=1n2JoU01clo&list=PLNsQQZAr_sZJHiOKgs18mZ774J21DUDh&index=28 

In dieser Spezialausgabe der ARS Boni (organisiert vom Institut für Innovation und Digitalisierung im Recht, Prof. Nikolaus Forgó) hat Prof. Dr. Hans-Peter Haferkamp (Universität zu Köln, http://inp.jura.uni-koeln.de/institut/leitung), - unter der Moderation von Prof. Dr. Franz-Stefan Meissel - einen Vortrag zum Thema "Juristenausbildung in der DDR" gehalten.
Anders als die Bundesrepublik Deutschland entfernte die DDR ab 1949 sukzessiv diejenigen Juristen aus der Justiz und der Verwaltung, die eine NS-Belastung aufwiesen. Die neu konzipierte Juristenausbildung war das Herzstück des Versuchs, andere, dezidiert sozialistische Juristen für den neuen Staat bereitzustellen. Die Geschichte der Juristenausbildung in der DDR, die der Vortrag nachzeichnet, erweist sich vor diesem Hintergrund als beständiges Experimentierfeld, das auch im Vergleich mit der zeitgleichen Ausbildung in der Bundesrepublik interessante Wege und Irrwege aufzeigen kann.


Ars Boni Episode 20 - Vom alltäglichen Tod - Krankheit und Seuchen in der Antike

www.youtube.com/watch

In dieser Ausgabe diskutieren Franz Stefan Meissel, Michael Memmer, Teresa Barett und Jakob Johann Gstach vom Institut für Römisches Recht und Antike Rechtsgeschichte mit Nikolaus Forgó vom Institut für Innovation und Digitalisierung im Recht.

Themen waren insbesondere:
Tod als Alltagserfahrung in Rom 
Der Stand der Medizin in der Antike 
Reaktion des Rechts auf Risikoreichtum des Alltags: Die Rolle der Solidarität im römischen Privatrecht (amicitia, negotiorum gestio, actio funeraria)
Reaktion des römischen Verfassungsrechts auf Ausnahmezustände: die Einsetzung eines Dictators
Seuchen in Griechenland: Die "Pest" in Athen und der Beginn der Geschichtsschreibung bei Thukydides
Seuchen und der Niedergang des Römischen Reiches