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Beim „Thirteenth International Roman Law Moot Court“ hat das Team der Universität Wien, dessen Zusammensetzung im Wintersemester 2019/20 in einem engen Auswahlverfahren ermittelt worden war (Betreuung Prof. Richard Gamauf, Co-Betreuung Prof. Philipp Scheibelreiter), den ausgezeichneten zweiten Platz erstritten
Der ursprünglich für den April 2020 an der Eberhard Karls Universität Tübingen angesetzte Bewerb war aus naheliegenden Gründen in den September 2020 verlegt worden. Da aber auch im September ein in Tübingen abgehaltener Moot Court nicht realisierbar war, musste der Moot Court schließlich zum ersten Mal online via Video-Konferenz (Zoom) ausgetragen werden.
Frau Millicent North, Frau Katharina Oliva, Frau Vanessa Thaler und Herr Samuel Ebner haben sich dabei am 3. September 2020 gegen das Team des Vorjahressiegers (Universität Liège/Lüttich) und jenes aus Oxford durchgesetzt und bezogen erst im Finale am 4. September gegen das Team aus Cambridge eine knappe Niederlage.
Der äußerst komplexe Sachverhalt, der wie beim Roman Law Moot Court üblich, auf Grundlage der justinianischen Kodifikationen (des Corpus Iuris Civilis), aber auf Englisch zu verhandeln ist, hatte in diesem Jahr seine Schwerpunkte im römischen Kauf- und Werkvertragsrecht, wies aber auch Problemlagen des Deliktsrechts, der Stellvertretungsrechts und der Gefährdungshaftung auf. Für die Klägerseite agierten Millicent North und Vanessa Thaler, für die Beklagten Katharina Oliva und Samuel Ebner.
Das Institut für Römisches Recht und Antike Rechtsgeschichte gratuliert herzlich!