• /ROEMR • Legal Thinking at its Best •

Institut für Römisches Recht und Antike Rechtsgeschichte SS 2020

Alle Lehrvanstaltungsleiter*innen des Instituts kommunizieren seit Ausbruch der Corona-Krise-Maßnahmen über Moodle und/oder Email mit den Teilmehmer*innen der Lehrveranstaltungen.

Insgesamt werden damit in den LVs des Instituts für Römisches Recht und Antike Rechtsgeschichte zur Zeit ca 1930 Teilnehmer*innen mit Anleitungen, Materialien und schriftlich auszuarbeitenden Fragen und Aufgabenstellungen (Fälle, Exegesen) versorgt.

Ein herzliches Dankeschön an all die äußerst engagierten Mitarbeiter*innen und Lob auch den Studierenden für die hohe Beteiligung und den Rücklauf an Antworten! Details dazu finden Sie unter Lehre/LV Römisches Recht SS 2020.

 

Sehr geehrte Studierende,

 

aufgrund der Schließung der Universität, die jedenfalls bis zu den Osterferien anhalten wird, können derzeit leider keine Präsenzveranstaltungen stattfinden.

Unsere Lehrveranstaltungen werden daher – ihrem jeweiligen Programm entsprechend – über Moodle abgehalten:

Wir ersuchen Sie daher noch dringender als in den letzten Jahren, sich Ihr Wissen in eigenverantwortlichen Selbststudium anhand der von den Lehrveranstalter*innen empfohlenen Literatur anzueignen. Das Studium des römischen Rechts soll Sie mit grundlegenden juristischen Denkstrukturen und Prinzipien vertraut machen, die im heutigen Recht nachwirken. Lernziel ist, dass Sie juristische Probleme erkennen und begründete Lösungsvorschläge anbieten können.

Die Lehrveranstaltungsleiter*innen werden Ihnen zur Überprüfung Ihres erworbenen Wissens Aufgaben übertragen (wie das Erstellen von Falllösungen, das Verfassen von Exegesen, die Beantwortung von Wiederholungsfragen, das Erstellen von Zusammenfassungen gewisser Themenbereiche aus den Lehrbüchern etc), die Sie innerhalb eines bestimmten Zeitraums zu absolvieren haben.

Die zeitgerechte Erledigung dieser Aufgaben wird als Nachweis Ihrer Anwesenheit bzw auch als Mitarbeit gewertet.

Die eingereichten Texte werden stichprobenartig überprüft. Sie bekommen in Folge eine Musterlösung, anhand derer Sie überprüfen können, inwieweit Ihre selbst erarbeitete Lösung damit übereinstimmt. Gelegentlich werden weitere Unterlagen online gestellt.

Klausuren werden im Zeitraum bis Ostern nicht abgehalten. Je nachdem, wie sich die Lage weiterentwickelt, werden die Lehrveranstaltungen nach den Osterferien als Präsenzveranstaltungen mit modifiziertem Programm (insbes., was die Klausuren betrifft) weitergeführt oder weiterhin über Moodle abgehalten.

 

Wir wünschen Ihnen viel Erfolg bei den Lehrveranstaltungen!

Das Team der Lehrenden des Instituts für Römisches Recht und Antike Rechtsgeschichte

 

 

Das Institut für Römisches Recht und Antike Rechtsgeschichte ist eines von 11 Instituten der Rechtswissenschaftlichen Fakultät der Universität Wien. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Instituts erfüllen eine Vielzahl von Aufgaben in den Bereichen universitärer Forschung und Lehre sowie der Universitätsverwaltung.
Zu den Aufgaben des Instituts gehört in erster Linie die Betreuung des Faches „Romanistische Fundamente europäischer Privatrechte und Technik der Falllösung“ -  ein Pflichtfach des ersten Studienabschnittes. Weiters werden aus den Disziplinen Römisches Recht und Antike Rechtsgeschichte Diplomarbeiten und Dissertationen betreut. Mitglieder des Instituts bieten die dafür einschlägigen wissenschaftlichen Veranstaltungen an.

Zudem haben Mitglieder des Instituts weitere wissenschaftliche Schwerpunktsetzungen entwickelt. Institutionell schlagen sich die Aktivitäten in Beteiligungen in den Wahlfachkörben „Computer und Recht“, „Europäische und vergleichende Rechtsgeschichte“, „Medizinrecht“ und „Legal Gender Studies (Frauen- und Geschlechterforschung)“ nieder. Die Koordination des Wahlfachkorbes Legal Gender Studies (Frauen- und Geschlechterforschung) ist ebenfalls im Institut angesiedelt. Die in insgesamt sieben verschiedenen Sprachen vorliegenden Publikationen und Vorträge der Institutsmitglieder spiegeln neben dem Kernbereich „Römisches Recht“ die weitgefächerten am Institut vertretenen wissenschaftlichen Schwerpunkte wider und behandeln auch etliche Themenstellungen des gegenwärtigen Rechts.

Die Studienprogrammleitung, die Studienberechtigungsprüfung und der Arbeitskreis für Gleichbehandlungsfragen gehören zu den wichtigsten Administrativagenden, die von Mitgliedern des Instituts wahrgenommen werden.