II. Stoffabgrenzung

1. Prüfungsschwerpunkt

Das Prüfungsfach Romanistische Fundamente ist Gegenstand einer schriftlichen Prüfung im Ausmaß von 180 Minuten. Der Schwerpunkt der Prüfung liegt auf der Lösung von Fallbeispielen aus den Gebieten Sachenrecht und Obligationenrecht. Dabei wird als Wissensstoff der Inhalt von H. Hausmaninger/W. Selb, Römisches Privatrecht (9. Aufl. 2002) Seiten 117-190 (Sachenrecht), 193-325 (Obligationenrecht) vorausgesetzt.

Die für die Prüfung erforderliche Fallösungskompetenz in diesen beiden Hauptbereichen wird in den Übungen aus römischem Privatrecht erworben. Eine Auswahl von römischen Rechtsquellen, an denen in beispielhafter Weise die juristische Fallösungstechnik vorgeführt und erlernt werden kann, sowie Erläuterungen und weiterführende Fragestellungen zu diesen Quellen werden in folgenden Publikationen geboten:

• H. Hausmaninger/R. Gamauf, Casebook zum römischen Sachenrecht (11. Aufl. 2012)
• H. Hausmaninger/R. Gamauf, Casebook zum römischen Vertragsrecht (7. Aufl. 2012)
• H. Hausmaninger, Schadenersatzrecht der lex Aquilia (5. Aufl. 1996)
• N. Benke/F.-St. Meissel, Übungsbuch zum römischen Sachenrecht (10. Aufl. 2012)
• N. Benke/F.-St. Meissel, Übungsbuch zum römischen Schuldrecht (8. Aufl. 2014)


2. System und Methodik

Aus dem Stoffbereich "System und Methodik des römischen Privatrechts" werden in der Prüfung Wissensfragen zu beantworten oder kleine Fallbeispiele zu lösen sein. Studiengrundlage ist Hausmaninger/Selb, Seiten 16-18, 21-46, 52-70, 73-113 (in Grundzügen), 329-364 (in Grundzügen). Die Einschränkung auf Grundzüge wird durch Themenschwerpunkte illustriert.

3. Rechtsgeschichte

Im Vergleich zu den bisher zur Verfügung gestellten Materialien hat sich der Prüfungsstoff der FÜM1 weder erweitert noch verschoben. Es stehen jetzt Themenblöcke, überarbeitete Musterfragen und e-learning zur Verfügung.
Sie erreichen diese Materialien auf moodle, indem Sie sich dort zur Veranstaltung "Römische Rechtsgeschichte" selbst einschreiben:
moodle.univie.ac.at/course/view.php