geboren 1964

Studium der Rechtswissenschaften in Wien (abgeschlossen am 12. Juli 1988)

Promotion zum Doktor der Rechtswissenschaften am 31. März 1992

Habilitation an der Rechtswissenschaftlichen Fakultät der Universität Wien im Mai 2001

Träger des Premio Kupiszewski im Rahmen des 5. Premio internazionale romanistico Gererd Boulvert in Neapel (2001)

Angehöriger des Instituts seit 1.1.1987

Gastprofessur an der Loyola University New Orleans (2004)

Stellvertretender Vorsitzender des Arbeitskreises für Gleichbehandlungsfragen an der Universität Wien (seit 2002), Vorsitzender seit 2007

Mitglied der Schiedskommission an der Donau-Universität Krems

Ersatzmitglied der Schiedskommission der Veterinärmedizinischen Universität, Musikuniversität und Wirtschaftsuniversität

Mitglied in verschiedenen Gremien an der Universität Wien

 


T: + 43 1 4277 34411

E-Mail: richard.gamauf[at]univie.ac.at

Sprechstunde: Mittwoch 11:00-11:45 Uhr (während des Semesters)


Schwerpunkte der wissenschaftlichen Tätigkeit:

  • Römisches Recht: Rechtstexte als sozial- und mentalitätsgeschichtliche Quellen; Recht in der römischen Literatur (insbes. Petronius), Recht und römische Sklaverei

Laufende Projekte:

  • Mitarbeit an der Edition eines kommentierten Corpus der römischen Rechtstexte zur Sklaverei durch die Mainzer Akademie der Wissenschaften, am Oxford Handbook of Greek and Roman Slaveries, Handbuch des Römischen Privatrechts

Lehrveranstaltungen


1. Publikationen und Vorträge

2. Online verfügbare Publikationen

Vindicatio nummorum. Eine Untersuchung zur Reichweite und praktischen Durchführung des Eigentumsschutzes an Geld im klassischen römischen Recht (Habilitationsschrift) Link

Asyl, in: H. Heinen (Hrsg.), Handwörterbuch der Antiken Sklaverei I (2006) (mit freundlicher Genehmigung der Akademie der Wissenschaften und der Literatur Mainz) Link

Aliquid de iure gustare: Portrayal and Criticism of Lawyers in Petronius, in: P. Mach/M. Nemec/M. Pekarik, Ius Romanum schola sapientiae. Pocta Petrovi Blahovi k 70. narodeninám (Festschrift für Peter Blaho) (Trnava 2009) Link

Kindersklaven in klassischen römischen Rechtsquellen, in: H. Heinen (Hrsg.), "Kindersklaven – Sklavenkinder. Schicksale zwischen Zuneigung und Ausbeutung in der Antike und im interkulturellen Vergleich. Beiträge zur Tagung des Akademievorhabens Forschungen zur antiken Sklaverei (Mainz, 14. Oktober 2008" (Stuttgart 2012) 231 - 260 (mit freundlicher Genehmigung der Akademie der Wissenschaften und der Literatur Mainz) Link

Erwerb durch Sklaven, in: H. Heinen (Hrsg.), Handwörterbuch der Antiken Sklaverei (2012) (mit freundlicher Genehmigung der Akademie der Wissenschaften und der Literatur Mainz) Link

Peculium, in: H. Heinen (Hrsg.), Handwörterbuch der Antiken Sklaverei (2012) (mit freundlicher Genehmigung der Akademie der Wissenschaften und der Literatur Mainz) Link

Zu den Rechtsfolgen der abolitio im klassischen Römischen Recht, in: K. Harter-Uibopuu/F. Mitthof (Hrsg.), Vergeben und Vergessen? Amnestie in der Antike (Beiträge zum 1. Wiener Kolloquium zur Antiken Rechtsgeschichte 27.-28.10.2008) (Wien 2013) 299 - 318 Link

Onesimus: fugitivus errove in: P. Mach/M. Pekarik/V. Vladar (Hrsg.) - Einsichten für die Bibelexegese aus der Digestenexegese? (Rechtshistorische Anmerkungen zum Umgang mit römischen Rechtstexten in der neueren Philemon-Auslegung), in: Constans et perpetua voluntas - Pocta Petrovi Blahovi k 75. narodeninám (Festschrift für Peter Blaho) (Trnava 2014) 159 - 176 Link

Pro virtute certamen: Zur Bedeutung des Sports und von Wettkämpfen im klassischen römischen Recht, in: K. Harter-Uibopuu/Th. Kruse (Hg.), Sport und Recht in der Antike. Beiträge zum zweiten Wiener Kolloquium zur Antiken Rechtsgeschichte (Wien 2014) 275 - 308 Link


Empfehlungen

Ich bin gerne bereit, Studierende durch Empfehlungsschreiben bei Bewerbungen um Studienplätze an ausländischen Universitäten, Stipendien, Stellenbewerbungen etc. zu unterstützen.
Aufgrund des Massenbetriebes an der Universität Wien kann ich persönliche Empfehlungen allerdings nicht allein wegen der Teilnahme an einer im Studienplan vorgesehenen Lehrveranstaltung (Übung oder Kurs) abgeben, da in solchen Lehrveranstaltungen in der Regel keine ausreichende Gelegenheit besteht, um mir ein Bild von den individuellen Fähigkeiten und der Persönlichkeit einer/eines Studierenden bilden zu können.
Für ein Empfehlungsschreiben setze ich daher voraus, dass ein/e Studierende/r mir aus einer Lehrveranstaltung bekannt ist, in der es aufgrund der Kleingruppensituation möglich war, einen persönlichen Eindruck zu gewinnen (Seminar oder Roman Law Moot Court)